Pflegekraft reicht einer Seniorin eine Tasse Tee
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Sieben Irrtümer über Pflege zu Hause und was wirklich stimmt

„Pflegedienst heißt Pflegeheim“, „Beatmung geht nur in der Klinik“, „Pflegegeld gibt es nur mit Pflegedienst“: Testen Sie, was Sie über häusliche Pflege wissen.

Pflege-Wissen·5 Min. Lesezeit·Interaktiv: Fragen, Checkliste, Quiz·Arche Pflegezentrum, Gelsenkirchen

Bevor es losgeht: Was glauben Sie: Wie viele Menschen mit Pflegegrad werden in Deutschland zu Hause versorgt?

Über häusliche Pflege kursieren viele Halbwahrheiten, und manche davon halten Familien davon ab, Hilfe anzunehmen, die ihnen zusteht. Wir haben die sieben Sätze gesammelt, die wir in Beratungsgesprächen am häufigsten hören. Lesen Sie kurz, was dahintersteckt, und testen Sie sich danach im Quiz.

1. „Ein Pflegedienst ist der erste Schritt ins Heim.“

Das Gegenteil stimmt. Ambulante Pflege gleicht genau das aus, was zu Hause schwerfällt: die Dusche am Morgen, die Wundversorgung, die Nacht bei Beatmung. So bleibt der Umzug in ein Heim oft für immer aus.

2. „Beatmung geht nur in der Klinik.“

Seit 2009 versorgen wir beatmete Menschen zu Hause: mit Fachkräften rund um die Uhr, Monitoring und Notfallmanagement. Die Krankenkasse übernimmt die Kosten der außerklinischen Intensivpflege.

3. „Pflegegeld gibt es nur mit Pflegedienst.“

Pflegegeld gibt es gerade dann, wenn Angehörige pflegen. Kommt ein Dienst, heißt das Budget Pflegesachleistung, und beides lässt sich kombinieren.

4. „Beratung kostet.“

Unsere Erstberatung ist kostenlos, ebenso der Beratungseinsatz nach § 37.3, den die Pflegekasse bezahlt. Niemand muss vorher wissen, was er braucht. Das finden wir gemeinsam heraus.

5. „Palliativpflege heißt, es wird nichts mehr getan.“

Palliativpflege tut sehr viel: Schmerzen lindern, Atemnot und Übelkeit kontrollieren, Angehörige anleiten, da sein. Ihr Ziel ist Lebensqualität bis zuletzt.

6. „Haushaltshilfe zahlt die Kasse nie.“

Einkaufen, Kochen, Reinigung: Das finanzieren Pflegesachleistungen und der Entlastungsbetrag mit.

7. „Mit Pflegegrad 1 gibt es nichts.“

Doch: 131 € Entlastungsbetrag im Monat, 42 € für Pflegehilfsmittel, Zuschüsse für Umbauten bis 4.180 € und Beratung. Ein Antrag lohnt sich fast immer.

Der große Irrtümer-Test: Stimmt das?

1. „Ein Pflegedienst ist der erste Schritt ins Pflegeheim.“

2. „Beatmung ist nur in der Klinik möglich.“

3. „Pflegegeld gibt es nur, wenn ein Pflegedienst kommt.“

4. „Die Beratung eines Pflegedienstes kostet Geld.“

5. „Palliativpflege bedeutet, dass nichts mehr getan wird.“

6. „Hauswirtschaftliche Hilfe zahlt die Kasse nie.“

7. „Wer Pflegegrad 1 hat, bekommt gar nichts.“

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Passende Leistung: Beratungseinsätze § 37.3. Oder rufen Sie uns direkt an: 0209 405 62 72, rund um die Uhr.

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Unsere Fachkräfte beraten Sie kostenlos: am Telefon oder bei Ihnen zu Hause in Gelsenkirchen und Umgebung.

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